| Der Energiemarkt |
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Das heutige EnergiekonzeptWir decken heute ca. 80 % unserer Energie aus fossilen Quellen (Kohle, Gas, …) oder aus Atomkraft. Die fossilen Energieträger sind endlich. Sie sind aber auch ein über Millionen von Jahren gewachsener CO2-Speicher. Dieses CO2 wird bei der heutigen Energieumwandlung wieder freigesetzt und trägt maßgeblich zur Erderwärmung bei. Auch die Nutzung von Atomkraft ist keine Alternative zu den fossilen Energieträgern. Die neuesten Reaktorkatastrophen in Japan sollten auch den gleichgültigsten Zeitgenossen wachrütteln! Atomkraft ist ein unkalkulierbares Risiko. (Das sieht man u. a. auch daran, dass kein Atomkraftwerk versicherbar ist. Schäden trägt immer die Allgemeinheit, also der Bürger. Die Gewinne streichen sich nur wenige ein!). Nur ca. 30 % des Primärenergiegehaltes kann beim Endverbraucher letztlich genutzt werden. Der überwiegende Teil geht bei der Umwandlung in Kraftwerken, beim Transport und bei der Energienutzung verloren. Eine tolle Bilanz! Es geht aber noch weiter: Energiegewinnung und Verteilung sind ein Milliardengeschäft für die weltweit operierenden Energiemonopole und für deren Lobbyisten. Den höchsten Konzerngewinn aller Zeiten strich der Energieriese Exxon Mobile im Jahr 2008 ein; 45 Milliarden Dollar! Gewinn!!! Das Kartell Erdöl exportierender Länder (OPEC) legt die Preise für Öl weltweit fest. Deren Einnahmen betrugen 2008 fast 1.000 Milliarden Dollar. Der heutige Energiemarkt ist zentralistisch gesteuert, mit Riesengewinnen für die Energiemonopole auf der einen Seite, auf der anderen Seite der Abwälzung aller Risiken und Kosten auf die Energiekunden. Das zukunftsfähige EnergiekonzeptDie einzig sinnvolle Alternative zum heutigen Energiekonzept ist die Dezentralisierung, will heißen: Energiegewinnung lokal, keine oder nur kurze Energietransporte, Energieverbrauch auch lokal, also am Ort der Energieerzeugung. Das Ziel ist Energieautonomie - für den einzelnen Bürger, für Gemeinden, für Länder … für die Zukunft. Der Weg zu EnergieautonomieKostenlose Energie gibt es nicht! Strom aus der Steckdose muss auch in Zukunft irgendwie dort „hinein“ kommen. Die Quellen, aus denen unser Zukunftsstrom kommen wird, müssen ebenso erschlossen werden. Vielfältige Technologien sind notwendig. Sonnenstrom, Sonnenwärme, Windkraft, Biogase …, all dies ist heute schon nutzbar. Die vorhandenen Technologien sind ausgereift, werden auch schon weltweit genutzt – aber: von viel zu wenig Menschen! |


